Unter dem Titel "Die Roboter kommen – und jetzt? Ein Überblick zum Stand der gesellschaftlichen Roboterintegration und ihren Herausforderungen“ veröffentlicht ASTI Mobile Robotics ein White Paper zum Thema der sozialen Integration und Wahrnehmung von Robotern. Dabei werden Inhalte wie allgemeine Ansichten über Roboter in verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die Vermenschlichung von Robotern, mögliche daraus resultierende Komplikationen, die Frage danach, wo und in welcher Kapazität Roboter in den Alltag integriert werden sollen, und schließlich ein mögliches Profil des sozialen Roboters der Zukunft vorgestellt. Dieses Paper ist sowohl für Unternehmer, die nach Hintergrundwissen suchen, während sie neue Technologie in ihr Unternehmen einführen, als auch für beiläufig Interessierte aus verschiedensten Branchen geeignet.

 

Soziale Robotik, Roboterwahrnehmung und gesellschaftliche Schwierigkeiten

"Roboter sind auf dem Vormarsch.“ – so beginnt das Paper, denn in der modernen Industrie 4.0 sind Roboter nicht wegzudenken. Dabei existiert auch ein Trend zu Robotern, die mehr und mehr kollaborativ mit Menschen interagieren können. Außerhalb von Industrieanwendungen werden Roboter für den privaten Alltag entwickelt, und schon heute wird stark darüber diskutiert, wann und wo Roboter zukünftig in zuvor sozialen Berufen wie zum Beispiel in der Kranken- oder Altenpflege zum Einsatz kommen sollen. Unsere neuen, mechanischen „Kollegen“ erlangen also langsam soziale Komponenten, die von Herstellern wie ASTI Mobile Robotics verstanden und durchdacht werden müssen. Ein kollaborativer Roboter muss technisch funktionieren, aber er muss auch von seinen menschlichen Partnern angenommen werden.

Diese Akzeptanz von Robotern ist nicht immer einfach. Zuweilen stehen menschliche Erwartungshaltungen mit robotischen Fähigkeiten in Kontrast, manchmal sind Roboter aufgrund mangelnder Daten nicht richtig an ihre Einsatzumgebung angepasst, und in einigen Fällen fallen bei der Vermenschlichung der Roboter durch Namen oder Stimmen Stereotypen auf, die gesellschaftlich hinterfragt werden müssen – so gibt es zum Beispiel Hinweise auf einen Trend dazu, dass Roboter je danach, ob ihre Tätigkeit traditionell eher mit Männern oder Frauen in Verbindung gebracht wird, maskuline oder feminine Attribute zugewiesen bekommen. Das sorgt für Kritik, da es eine Assoziation mit veralteten Rollenbildern und Stereotypen herstellt. In anderen Fällen wiederum stellt sich das Problem der "robot anxiety“, also der Unsicherheit gegenüber oder gar Angst vor Robotern, welche aus nachvollziehbaren Gründen, die untersucht und verstanden werden müssen, auftreten kann, aber der in einer Gesellschaft, die so viel in Automatisierung investiert, bewusst entgegengewirkt werden sollte.

 

Schlussfolgerungen des Papers

Das Paper stellt diese Problematiken vor und sucht nach möglichen Antworten. Manchmal können diese im Umgang mit Robotern, in sozialem Austausch und in Diversität in Entwicklungsberufen liegen, und manchmal kann das Design der Roboter eine Lösung darstellen. Daher beinhaltet das Paper Hinweise für mögliche verantwortungsvolle Herangehensweisen an das Thema der gesellschaftlichen Integration von Robotern, aber auch einen Entwurf davon, wie ein sozialer Roboter der Zukunft aussehen könnte.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer sich für die Details der hier angesprochenen Themen interessiert, kann sich das Paper herunterladen. Halten Sie auch die Augen nach zukünftigen Veröffentlichungen von ASTI Mobile Robotics offen.